TarifabschlussEinigung für öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen
Stöhr: Tragfähiger Kompromiss erreicht – Tarifergebnis jetzt auf Beamte übertragen
(02.04.2012)

Die Einigung im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen ist vom dbb-Verhandlungsführer Frank Stöhr als „Sieg der Vernunft und Gewinn für den öffentlichen Dienst“ bezeichnet worden. Gewerkschaften und Arbeitgeber hatten sich in der dritten Verhandlungsrunde in der Nacht vom 30. zum 31. März 2012 in Potsdam auf tabellenwirksame Einkommenssteigerungen von insgesamt 6,4 Prozent, bei einer Laufzeit von 24 Monaten, geeinigt.

 

Einkommensrunde 2012 bei Bund und Kommunen
Warnstreiks und Demos gegen das Billigangebot der Arbeitgeber in Erlangen
(20.03.2012)

Nachdem die öffentlichen Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde am 12. März 2012 in Potsdam nur ein völlig unzureichendes Angebot vorgelegt hatten, das zu einem realen Einkommensverlust für die Beschäftigten führen würde, wurden die Verhandlungen ergebnislos vertagt. Um die Arbeitgeber zum Einlenken zu bewegen hat der dbb beamtenbund und tarifunion seine Mitglieder bei Bund und Kommunen zwischen dem 19. und 27. März 2012 zu ganztägigen Warnstreikaktionen aufgerufen.

 

Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen
Junge Beschäftigte protestieren vor Arbeitgeberzentrale
(17.03.2012)

Am 16. März 2012 haben vor der Zentrale des Kommunalen Arbeitgeberverbandes (VKA) Hessen junge Beschäftigte des öffentlichen Dienstes protestiert. Damit bekundeten sie ihre Verärgerung über das zuletzt abgegebene Angebot von Bund und Kommunen bei den Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag. Die stellvertretende Bundesvorsitzende des dbb Astrid Hollmann sagte: „Der Vorschlag der Arbeitgeber war gleichbedeutend mit fortgesetzten Reallohnverlusten. Das ist absolut inakzeptabel.“

 

Einkommensrunde öffentlicher Dienst 2012 ergebnislos vertagt:
dbb kündigt Warnstreiks und Protestaktionen an
(13.03.2012)

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen sind am 13. März 2012 in Potsdam erneut ergebnislos vertagt worden. „Jetzt haben wir zwar endlich ein Arbeitgeberangebot, aber eben ein ausgesprochen schlechtes,“ erklärte Frank Stöhr, der dbb Verhandlungsführer und 1. Vorsitzende der dbb tarifunion nach Ende der Gespräche. Stöhr: „Das ist nicht mehr als die Fortschreibung der Reallohnverluste der vergangenen Jahre. Es scheint, die Arbeitgeber in Bund und Kommunen wollen ihre Haushalte zu Lasten der Beschäftigten sanieren.“

 

Tarifauseinandersetzung bei Bund und Kommunen
Zweite Verhandlungsrunde: dbb verlangt Angebot – und Offenheit
(12.03.2012)

Vor der am 12. März 2012 beginnenden zweiten Verhandlungsrunde über einen neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen hat Frank Stöhr, 1. Vorsitzender der dbb tarifunion, von der Arbeitgeberseite ein verhandlungsfähiges Angebot gefordert. Das Verhalten von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und den kommunalen Arbeitgebern, die beim ersten Treffen Anfang März ein solches Angebot verweigert hatten, sei eine Provokation gewesen.